Bei der 3. Skulpturenausstellung in Allensbach von Mai bis Oktober 2017

zeigen 32 Bildhauer ihre Interpretation des Themas „BrückenBilden“. Diesen Rahmen nutzen die Künstler Jäger/Riesterer am letzten Juniwochenende für eine Kunstaktion. Sie schaffen innerhalb des Ausstellungsgeländes eine raumgreifende Installation aus Linien, die sich durch die Luft schwingen, räumliche Beziehungen herstellen, Punkte verknüpfen und Brücken schlagen. Dadurch schaffen sie Räume und stellen Beziehungen zu den vorhandenen Skulpturen her.

Mit Eleganz und Leichtigkeit schwingt sich eine rote Linie, Verbindungen werden sichtbar, bilden Brücken. Scheinbar schwerelos, akzentuiert durch Segmente in Goldfarbe werden „goldene Brücken“ gebaut. Hergestellt aus zusammengeschraubten Holzlatten entsteht eine geschwungene Linie mit Raum und Volumen. Die Umgebung liefert Vorgaben: Wege und bereits stehende Exponate beeinflussen den Verlauf der Linie. Die Herstellung dieser Linie ist eine Kunstaktion, die an einem Wochenende vor Ort durchgeführt werden kann. Die Linie ist rot und teilweise goldfarben angemalt.

Die Allensbacher Ausstellung im Seegarten konfrontiert den Besucher mit der Frage des Wertes der Skulptur im kommunalen Raum. Diesem Hintergrund nähert sich der „dialogue“ von sculpture network (www.sculpture-network.org): Welchem Inhalt ist im Jahr 2017 bei der Aufstellung einer Skulptur im öffentlichen Raum zu folgen, um die reine „Möblierung“ des öffentlichen Raums mit Skulpturen zu meiden? 

Barbara Jäger
OMI Riesterer

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